Hochsaison

Zu Gast in Appenzell Innerrhoden

17. März 2024 — 3. November 2024

Unerschöpfliche Wandermöglichkeiten mit prachtvoller Fernsicht, freundliche Fremdenzimmer mit fliessend Kalt- und Warmwasser, tadellose Verpflegung mit selbstgeführter Butterküche – in farbenfrohen Prospekten werben Gasthäuser im Appenzellerland um Kuranten und Passanten. Sie locken mit neuzeitlichem Komfort, coulanter Bedienung und zivilen Preisen.

Das Museum Appenzell zeigt zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins Appenzellerland Tourismus AI eine Ausstellung zum Thema Fremdenverkehr. Mit Objekten und Fotos, zum grossen Teil aus der eigenen Sammlung, wird das Thema Tourismus aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

In Appenzell Innerrhoden erlebt der Tourismus ab Mitte des 19. Jahrhunderts einen rasanten Aufschwung, der zur Gründung unzähliger Gasthäuser im und um den Alpstein führt. In der Folge werden aufwändig gestaltete Plakate lanciert und erste illustrierte Fremdenführer sowie das wöchentlich neu aufgelegte Innerrhoder Fremdenblatt erscheinen. Sie alle werben mit der reizvollen Landschaft und der Gastlichkeit einheimischer Familienbetriebe.

Kein Aufwand wird gescheut für die Gäste aus nah und fern. Das touristische Angebot ist vielfältig, Gondelfahrten auf dem Seealpsee gehören ebenso dazu wie tägliche Tee-Konzerte. Eine Flut von Ansichtskarten zeigt, wohin sich die Reise lohnt, und bunte Souvenirs erinnern an den Aufenthalt.

Die Ausstellung richtet den Blick auch hinter die Kulissen des Fremdenverkehrs auf die vielen Beschäftigten im Gastgewerbe. Sie empfangen Reisende, transportieren das Gepäck, reinigen die Zimmer, bügeln die Wäsche, bereiten das Essen zu und decken die Tische. Ergänzt wird die Ausstellung durch Porträts von fünf Innerrhoder Frauen, die als Bergwirtinnen arbeiten oder gearbeitet haben und von den Herausforderungen in ihrem Beruf erzählen. Vom 4. Juli 2023 bis 7. Januar 2024 waren diese Geschichten im Alpinen Museum der Schweiz in Bern im Rahmen der Ausstellung «Fundbüro für Erinnerungen No2: Frauen am Berg» zu hören. Auch online können die Portraits unter e-fundbuero.ch angeschaut werden.

Ausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Weitere Ausstellung zum Thema:
Reisen ins Appenzellerland – 1750 bis heute
28. April 2024 bis 2. Februar 2025
Eine gemeinsame Ausstellung von vier Ausserrhoder Museen.
Ausstellungsflyer mit Begleitprogramm

240122 098
Prospekt Luftseilbahn Ebenalp, 1950er-Jahre
240118 019
Kasse, Berggasthaus Alter Säntis

Unerschöpfliche Wandermöglichkeiten mit prachtvoller Fernsicht, freundliche Fremdenzimmer mit fliessend Kalt- und Warmwasser, tadellose Verpflegung mit selbstgeführter Butterküche – in farbenfrohen Prospekten werben Gasthäuser im Appenzellerland um Kuranten und Passanten. Sie locken mit neuzeitlichem Komfort, coulanter Bedienung und zivilen Preisen.

Das Museum Appenzell zeigt zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins Appenzellerland Tourismus AI eine Ausstellung zum Thema Fremdenverkehr. Mit Objekten und Fotos, zum grossen Teil aus der eigenen Sammlung, wird das Thema Tourismus aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

In Appenzell Innerrhoden erlebt der Tourismus ab Mitte des 19. Jahrhunderts einen rasanten Aufschwung, der zur Gründung unzähliger Gasthäuser im und um den Alpstein führt. In der Folge werden aufwändig gestaltete Plakate lanciert und erste illustrierte Fremdenführer sowie das wöchentlich neu aufgelegte Innerrhoder Fremdenblatt erscheinen. Sie alle werben mit der reizvollen Landschaft und der Gastlichkeit einheimischer Familienbetriebe.

Kein Aufwand wird gescheut für die Gäste aus nah und fern. Das touristische Angebot ist vielfältig, Gondelfahrten auf dem Seealpsee gehören ebenso dazu wie tägliche Tee-Konzerte. Eine Flut von Ansichtskarten zeigt, wohin sich die Reise lohnt, und bunte Souvenirs erinnern an den Aufenthalt.

Die Ausstellung richtet den Blick auch hinter die Kulissen des Fremdenverkehrs auf die vielen Beschäftigten im Gastgewerbe. Sie empfangen Reisende, transportieren das Gepäck, reinigen die Zimmer, bügeln die Wäsche, bereiten das Essen zu und decken die Tische. Ergänzt wird die Ausstellung durch Porträts von fünf Innerrhoder Frauen, die als Bergwirtinnen arbeiten oder gearbeitet haben und von den Herausforderungen in ihrem Beruf erzählen. Vom 4. Juli 2023 bis 7. Januar 2024 waren diese Geschichten im Alpinen Museum der Schweiz in Bern im Rahmen der Ausstellung «Fundbüro für Erinnerungen No2: Frauen am Berg» zu hören. Auch online können die Portraits unter e-fundbuero.ch angeschaut werden.

Ausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Weitere Ausstellung zum Thema:
Reisen ins Appenzellerland – 1750 bis heute
28. April 2024 bis 2. Februar 2025
Eine gemeinsame Ausstellung von vier Ausserrhoder Museen.
Ausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Unbenannt6
Zimmermädchen, Berggasthaus Säntis, Foto: Andreas Eggenberger, 1950er-Jahre
Unbenannt 6
Gasthaus Hoher Kasten, Ausschnitt aus Ansichtskarte, um 1900
Museum Appenzell Blick in die Ausstellung 9
Blick in die Ausstellung
Hecht 400x300
Service im Hotel Hecht, Privatfotografie, um 1970
Unbenannt 1
Köche im Berggasthaus Hoher Kasten, Foto: Emil Grubenmann sen., 1971
30115 Aescher 630x400
Blick vom Aescher auf die Alp Sigel und den Hohen Kasten, Ansichtskarte, um 1920
Unbenannt7
Berggasthaus Seealpsee, Foto: Emil Grubenmann sen., um 1970
Museum Appenzell Blick in die Ausstellung 17
Blick in die Ausstellung
Unbenannt 3
Hotel Säntis, Ansichtskarte, um 1970
Werbeplakat 1933 Kopie Zuschnitt
Werbeplakat, 1933
Museum Appenzell Blick in die Ausstellung 1
Blick in die Ausstellung
Weissbad Sonnenschirme 400x572
Hotel und Kurhaus Weissbad, Ansichtskarte, um 1930
240118 022
Telefonzentrale, Hof Weissbad
Unbenannt
Reliefchalets des Kur- und Verkehrsvereins, um 1900
240122 094
Illustrierter Reiseführer, um 1920
Museum Appenzell Blick in die Ausstellung 16
Blick in die Ausstellung
Melanie Aescher 3 klein
Melanie Gmünder (*1990), Gastwirtin im Berggasthaus Äscher seit 2019